Buchweizen schälen

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Biobäuerinnen und Biobauern, liebe Biokonsumentinnen und Biokonsumenten, nach drei langen Jahren Bauzeit kann ich mit großer Freude die  Fertigstellung unserer neuen Schälanlage für Biobuchweizen verkünden.

Wir haben heute (denkwürdiger Tag) am 17.11.2014 die erste Charge Buchweizen für eine Kundschaft aufbereitet, und das auch noch zu deren vollster Zufriedenheit.

So wie es jetzt ausschaut sollten wir mit einer Mindestmenge von etwas über 300 kg

Rohware arbeiten können. Dabei muss allerdings bedacht werden, dass die Ausbeute bei Buchweizen in Speisequalität nicht über 50 % ist, wobei auch wieder ein Teil davon in Mehl und Bruch (Buchweizengrütze) anfällt.

     Somit ist es soweit: es kann Buchweizen bei uns angebaut werden und dann kann heimischer  Buchweizen gekauft werden.

Gleich vorweg möchte ich Euch zum Thema Sortenwahl folgende Information anbieten:

Ich habe in meiner noch kurzen Schällaufbahn feststellen können, dass die beste Sorte folgende ist:

1. Billy, die bei weitem beste Sorte, die ich geschält habe.

 

2. Als Ersatz bietet sich noch die Sorte Phyra an, die auch schälbar ist, aber mit viel weniger Ausbeute, höherem Bruchanteil und langsamerer Verarbeitung.

 alle anderen Sorten lassen sich aufgrund der kleinen Korngröße und des enganliegenden Spelzes kaum zu Speiseware verarbeiten.

    Der nächste wichtige Punkt zu einer guten Verarbeitungskette ist die Trocknung.

    Buchweizen, der zu schnell oder zu weit heruntergetrocknet wird, ist nur mit entsprechend schlechter Ausbeute zu schälen, weil das zu trockene Korn

spröde wird und beim Schälvorgang zwischen zwei Steinen unglaublich leicht

bricht. Der beste Feuchtigkeitsgehalt für gut schälbaren Buchweizen liegt

zwischen 13,8 % und 14,6 %.

  Bei Fragen dürft Ihr Euch gerne an mich wenden.

  Die ersten Bilder sind jetzt da, damit sich Interessierte einen Überblick verschaffen können, wie die Anlage ausschaut und was wir machen.

 

 

 

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